Stadtdesign: Eine Stadt designen? Wie gehts das?

Das Erscheinungsbild einer Stadt wird nicht nur von Menschen und Architektur geprägt, sondern auch von vielen andern Faktoren. Sie bestimmen Image und Wohlfühlfaktor einer Metropole. Und das lässt sich planen.

Heutiges Stadtdesign funktioniert ähnlich wie Corporate Design bei Unternehmen. Es kümmert sich um die CI sprich Corporate Identity und somit um das gesamte Erscheinungsbild des urbanen Lebensraumes. Dieses umfasst sowohl den kleinen Marktplatz als auch sämtliche Transportsysteme. Dabei gilt der Leitsatz: form follows function, also die Gestaltung von Dingen soll sich aus ihrem Nutzen ableiten. Hinter allem steht eine Art Leitlinie, ein roter Faden, der die Stadt zur Marke machen bzw. trotz Modernisierungen bewahren soll. Mögliche Kriterien dafür sind neben Ästhetik auch Modernität, Ausbaufähigkeit und Langlebigkeit. Ziel hinter einer derartigen Gestaltung ist die Verbesserung der Attraktivität einer Stadt und damit eine verbesserte wirtschaftliche Positionierung.

Stadtdesign: Mensch ärgere dich nicht

Mit Design lassen sich die Lebensverhältnisse der Bewohner einer Stadt verbessern, in dem der öffentliche Raum zum Guten der Menschen verändert wird, zum Beispiel durch Begrünung öffentlicher Plätze, wo man sich begegnen oder einfach nur relaxen kann, durch Eindämmung des Verkehrs, Anlegen von Parks, etc.

Stadtdesign: Do it yourself

Die Herausforderung für Stadtdesign besteht darin, das Stadtbild entsprechend des Zeitgeistes weiterzuentwickeln, ohne dass seine Geschichte dabei verlorengeht. Aber so sehr Büros für Architektur und Stadtplanung ein Image oder Stadtbild auch planen können, die Attraktivität einer Metropole hängt unmittelbar mit der Liebe der Menschen zu ihrer Stadt zusammen, die mit Kreativität, öffentlichen Events, Gestaltung der eigenen Straßen, eigeninitiierter Begrünung von öffentlichen Plätzen oder Streetart ihre Stadt nach ihrem Geschmack selbst designen.


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